Sonntag, 6. Mai 2018

Technik-Sonntag: Falten - Origami

Hallo ihr Lieben,

am heutigen Technik-Sonntag möchte ich Euch gerne Origami und ein paar Infos zum Falten näher bringen und ein paar Begriffe klären.

Grundsätzlich ist Origami eine alte japanische Kunst des Papierfaltens. Grundlage ist meist ein quadratisches Papier (nicht zu dick, oft nur 80g/m²), das mittels Falten zu besonderen Formen gestaltet werden kann.

Ich konnte mich schon immer für Origami begeistern, sieht es doch irgendwie immer besonders schön aus und mitunter ist es gar nicht so schwierig. Ich habe mich bisher aber auch nur an recht einfachen Sachen versucht. Für die wirklich komplizierten Sachen fehlte mir bisher die Zeit und manchmal leider auch das Fingerspitzengefühl*lach

Vor allem Tiere und florale Elemente finde ich schön und man findet im Netz ja auch zahlreiche Anleitungen. Grade aktuell habe ich einige von diesen süßen und einfachen Schmetterlingen gebastelt.

Nun aber noch ein paar grundlegende Infos zum Falten:

Wir Bastler falzen das Papier ja grundsätzlich. Unter Falzen versteht man das Herstellen einer scharfen Knickkante z.B. mittels eines so genannten Falzbeins. Das Umknicken der Knickkante nennt man dann Falten. 

Hierbei muss man wissen, dass man die Falz dann nicht nach innen zu einer so genannten Talfalte faltet sondern statt dessen nach außen, das ist die so gegannte Bergfalte. Das macht man beim basteln, damit das Papier, vor allem Design- oder Motivpapier, nicht reißt. Probiert das einfach mal aus.

Das Falzen muss man beim Origami nicht machen, da das Papier ja sehr viel dünner ist! Beim Origami ist es dafür oft entscheidend, ob ihr eine Berg- oder Talfalte machen müsst um im weiteren Bastelverlauf das Falten zu erleichtern. Für das Origami ist das Arbeiten mit dem Falzbein trotzdem wichtig, da ihr so saubere Kanten und Spitzen hin bekommt.

Für den Schmetterling faltet ihr zunächst Euer quadratisches Stück Papier je einmal zur Mitte mittels Bergfalte, d.h. nach außen (Muster nach innen).
Anschließend faltet ihr die Diagonalen als Talfalte, also nach innen (Muster nach außen).

Wenn man die Berg- und Talfalten eingehalten hat, fällt es nun leichter, die Ecken nach innen zu klappen, so dass dieses Dreieck entsteht.  


Als nächstes nehmt ihr die Ecken und faltet sie jeweils zur Mitte mit der Spitze in die Spitze des Dreiecks.
Dann einmal umdrehen und das Dreieck ein bisschen über die obere Kante hinaus nach oben falten. Dabei rechts und links mit einknicken.
Wieder zurück drehen und die Spitze wieder nach unten falten. 
Abschließend nur noch in der Mitte zusammenfalten und fertig ist der Schmetterling.

Ist der nicht schön? Und ganz ehrlich, so schwer ist doch die Anleitung nicht?! Wenn man das zwei mal gemacht hat, kann man es auch ohne Vorgabe. 

Ich hoffe, ich habe Euch nicht zu sehr mit der Theorie genervt, aber ich finde sowas auch immer spannend:)

Bevor ich Euch nun noch viel Spaß beim Nachbasteln wünsche, möchte ich noch kurz anmerken, dass ich mich entschieden haben, die Vorstellung einer neuen Technik nur noch einmal im Monat zu machen. Da ich nun wieder arbeiten gehe fehlt mir jetzt leider doch mehr Zeit zum Basteln und Aufbereiten als ich dachte. Die Qualität soll aber nicht leiden, deshalb hab ich mich dazu entschlossen. Ihr werdet jetzt also immer am 1. Sonntag im Monat eine neue Technik von mir gezeigt bekommen. 

Viel Spaß beim Ausprobieren und Nachbasteln wünscht Euch
Eure Christin

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